Begegnungen hinterlassen Spuren. Wenn wir mit anderen Menschen in Kontakt gehen, kann das ganz unterschiedlich auf uns wirken, und nicht alles davon tut uns gut. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die drei Arten von Menschen, die uns im Leben begegnen. Und auf die Frage, wem Du Deine Zeit und Dein Herz schenkst.

1. Die, die einfach ihre Ruhe wollen
Da sind zuerst die Menschen, die in Ruhe gelassen werden wollen. Sie haben Dir gegenüber weder gute noch schlechte Absichten, sie verhalten sich einfach neutral. Du merkst das daran, dass sie sich nicht besonders für Deine Themen interessieren, kaum nachfragen und auch wenig von sich erzählen. Dafür behelligen sie Dich auch nicht mit ihren Problemen. Im besten Fall ist es ein friedliches Nebeneinander.
Diese Menschen verlangen nichts von Dir, aber sie geben Dir auch nichts. Das Verhältnis ist ausgeglichen, energetisch neutral.
2. Die, die Dich unterstützen
Dann gibt es die Menschen, die Dir zugewandt sind. Sie interessieren sich für Dich, begleiten Dich, regen Dich an, bringen Dich weiter. Sie haben ein offenes Ohr für das, was Dich beschäftigt, und wünschen sich das auch umgekehrt.
Diese Verbindungen sind wechselseitig und inspirierend. Sie bringen Dich in Deinem Leben weiter und schenken Dir neue Gedanken.
In solche Beziehungen investieren wir gern. Wir geben Energie hinein, und es fließt Energie zu uns zurück. Eine wunderbare Erfahrung.
3. Die, bei denen Du ins Leere läufst
Und dann gibt es die dritte Gruppe. Menschen, die sich Dir gegenüber ablehnend oder blockierend verhalten, ganz egal, wie sehr Du Dich bemühst. Sie lassen Dich ins Leere laufen oder ziehen Dich runter. Manchmal stehst Du in solchen Verbindungen dumm da oder fühlst Dich klein.
Du merkst es daran, dass Du Dich nach der Begegnung leer und ausgelaugt fühlst, manchmal auch verunsichert.
Das Gleichgewicht stimmt einfach nicht. Es fließt kaum etwas zurück, obwohl Du Dich vielleicht gerade um diese Verbindung ganz besonders bemühst.
Und was mir dabei wichtig ist: Das sind nicht automatisch schlechte Menschen. Oft haben sie ihre eigenen Gründe, ihre eigene Geschichte, ihre eigene Not. Trotzdem tut Dir ihr Verhalten nicht gut. Beides darf gleichzeitig wahr sein.
Wem schenkst Du Dein Herz?
Wenn Du Dein eigenes Umfeld einmal mit diesem Blick anschaust, drängt sich eine Erkenntnis regelrecht auf:
Häng Dein Herz nie an einen Menschen, der es gar nicht haben will. Mach niemanden zu Deinem Ein und Alles, für den Du nur eine Option bist.
Abstand zu nehmen von Menschen, die sich ablehnend verhalten, aufzuhören, um Zuneigung zu betteln, loszulassen, das kann wehtun. Aber es ist gesunde Selbstfürsorge. Es ist ein Ja zu Dir selbst.
Umso mehr lohnt es sich, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die Dich unterstützen, Dich motivieren und sich wirklich für Dich interessieren.
Herzlichst, Deine Claudia
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