Das Phänomen der Negativitätsverzerrung- warum wir solche Schwarzmaler sind (Radiosendung)

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, als wäre Ihr Leben in dunkle Farben getaucht? Kennen Sie Zeiten, in denen Sie überall Schwierigkeiten und Probleme sehen, sich Sorgen machen und andere Menschen und vielleicht sogar sich selbst als anstrengend und kompliziert wahrnehmen?Willkommen im Reich der Schwarzmaler. Hier scheint das Leben nur aus Schattenseiten zu bestehen. Wir Menschen haben einen gewissen Hang zur Negativität, der uns alle manchmal anfällt. Die einen werden mehr davon beherrscht, die anderen weniger. Doch das Problem der „Negativitätsverzerrung“ kennen wir alle. Wir nehmen Probleme bei weitem deutlicher wahr, als Dinge die gut laufen. Mehr dazu in diesem Mini-Podcast.


Negativitätsverzerrung

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Diese sogenannte “Negativitätsverzerrung” äußert sich beispielsweise darin, dass Kritik eine sehr viel stärkere Wirkung auf uns hat als Lob. Kritisiert und jemand, schmerzt uns das sehr viel mehr, als uns eine Wertschätzung glücklicher macht.

Genauso bleiben schlechte Nachrichten uns sehr viel länger in Erinnerung als erfreuliche Ereignisse. Das ist ausgiebig erforscht. Aber warum ist das eigentlich so? Warum neigen wir dazu, solche „Problembären“ zu sein?

Die Negativitätsverzerrung, auch “Negativity Bias” genannt, ist nach Ansicht der Wissenschaft eine Folge der Evolution.

Durch diesen problemorientierten Fokus haben unsere Vorfahren gelernt, in hoch riskanten Situationen intelligente Entscheidungen zu treffen mit denen sie größtmöglichste Sicherheit erreichen konnten. Sicherheit bedeutete Überleben. Und darum ging es.

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Urmenschen, die rechtzeitig Probleme und Gefahren erkannten, war einfach höher, als die der zu sorgenlosen Zeitgenossen. Im Verlauf der Zeit passte sich die Gehirnstruktur ganz allmählich an, um befürchteten Problemen möglichst schnell Aufmerksamkeit zu schenken. Wir sind wir Meister der Probleme geworden.

Heute ist unser Leben sehr viel sicherer als in Urzeiten. Und so treibt die Negativitätsverzerrung mitunter seltsame Blüten. Manchmal befürchten wir von anderen das Schlimmste und machen die Menschen schlechter als sie sind. Außerdem schenken wir schlechten Nachrichten mehr Glauben als den Guten. Aus dem Blickwinkel der „Negativitätsverzerrung“ bekommen Fake-News noch einmal eine ganz andere Bedeutung.

Wenn Sie also merken, dass Sie mal wieder im Schattenreich der Negativität unterwegs sind, kehren Sie um. Sie können nichts dafür, aber Sie können etwas dagegen unternehmen. Einfach, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz bewusst auf die guten Dinge in Ihrem Leben lenken, auf das was funktioniert, wofür Sie dankbar sind und was Sie erreicht haben. Und schon wird die Welt wieder heller und freundlicher.

Das wünsch ich Ihnen, Herzlichst Ihre Claudia Bechert-Möckel


 

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