Lebendige Beziehungen leben, Verbundenheit in der Partnerschaft spüren (Podcast)

Wie stehts eigentlich um das Thema Verbundenheit in Deiner Beziehung? Seid Ihr zusammen mehr als die Summe der Teile? Ich stelle Dir in diesem Artikel/Podcast ein kleines, aber feines Tool vor, mit dem Du das Maß der Verbundenheit in Deiner Beziehung herausfinden und bildlich machen kannst und damit auch einzuschätzen lernst, was Du wirklich brauchst, um Dich verbunden zu fühlen und wie Du mehr davon bekommen kannst. Podcast zum Artikel hören.


Verbundenheit

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Foto: @team-draussen-maedels


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Verbundenheit ist ein schönes Wort, um das Gefühl von Nähe, Vertrautheit und Zusammengehörigkeit in einer Beziehung zu beschreiben, ganz egal ob es sich dabei um unsere Beziehungspartner, unsere Kinder, Eltern oder Freunde handelt.

Die Stärke des Verbundenheitsgefühl ist ausschlaggebend dafür, ob wir uns in einer Beziehung emotional zu Hause fühlen. Allerdings ist es mit der Verbundenheit so eine Sache, sie variiert, sie ist in Bewegung. Mal fühlen wir uns stärker verbunden und ganz nahe, dann wieder spüren wir, dass ein größerer Abstand zwischen uns herrscht.  Vielleicht ist Dir das auch schon mal aufgefallen.

 

 

Mal bringt treibt ein Problem einen Keil zwischen uns und wir fühlen uns unverstanden, stellen uns vielleicht sogar Grundsatzfragen. Ist das Thema gelöst, sind wir liebevoll miteinander, zieht es uns wieder sehr stark zueinander hin und die Verbundenheit wächst. Auch gemeinsame intensive Erfahrungen können die Hinwärtsbewegung zum anderen fördern.

Dieses Wechselspiel von Nähe und Distanz, von zum anderen hin und vom anderen weg ist nicht etwa ein Problem. Ganz im Gegenteil, lebendige Beziehungen haben eine natürliche Schwingungsbreite, die man sich wie eine Wellenbewegung vorstellen kann. Es ist im Grunde wie ein Tanz, genau genommen wie Tango, ein Wechselspiel zwischen Hingabe und Eroberung. Eine Hin-, und eine Wegbewegung.

 

Erst die Fähigkeit des Abstandes in der Beziehung macht es möglich, dass man sich auch wieder angezogen fühlen kann. Ohne Distanz keine echte Nähe.

 

Allerdings findet diese natürliche Schwingungsbreite der Hin- und Wegbewegung in Beziehungen in einem bestimmten Rahmen statt, der fein ausbalanciert ist und so komplettes Auseinanderdriften genauso verhindert wie die totale Verschmelzung.

Am besten kann man sich das symbolisch mit zwei nebeneinander stehenden Kreisen vorstellen. Ein Kreis steht für uns selbst, der andere Kreis für den Partner oder die Partnerin. Überschneiden sich die Kreise und bilden damit einen dritten, gemeinsamen Bereich, dann steht dieser sinnbildlich für das Maß an Verbundenheit, dass wir spüren.

Dieser dritte Bereich erweitert unser eigenes Ich. Er steht für Synergie, wir sind zusammen mehr als die Summe der Teile. Wir haben etwas zusammen erschaffen, dass uns beiden gehört und in dem wir emotional zu Hause sind. Áus ICH und DU entsteht etwas Neues, ein WIR.

Wenn wir jetzt an unsere eigene Partnerschaft denken und die beiden Kreise und uns fragen, wie groß ist das Maß der Überschneidung eigentlich in meiner eigenen Beziehung, dann wissen wir intuitiv, wie gut es uns in der Beziehung geht, wie verbunden wir uns fühlen. Probiere das doch einfach einmal aus, in dem Du die beiden Kreise zeichnest, so wie es sich für Sie stimmig anfühlt als Abbild Deiner Beziehung.

 

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Stehen zwei Kreise nebeneinander ohne Überschneidung, gibt es kaum Verbundenheit in der Beziehung. Gemeinsam einsam ist dann wahrscheinlich die Devise. Liegen beide Kreise fast deckungsgleich übereinander, entspricht das eher einer ungesunden Verschmelzung in der das Ich und das Du als eigenständige Individuen keinen Platz mehr haben. Sie gehen im WIR auf.

Solche Beziehung bestehen aus wechselseitigen Abhängigkeiten und fühlen wegen der Näheüberflutung irgendwann beengend, unfrei und starr an. Definitiv unlebendig. Beide Partner sind wie zwei Einbeinige, die nur laufen können, wenn sie sich aneinanderklammern. Gleichschritt Marsch. Kein Raum für Individualität.

Bilden die Kreise fürs Ich und Du einen dritten Raum, gibt es ein Maß an Verbundenheit. Das ist erst einmal eine gute Nachricht.  Ob sich diese Überschneidung Eurer beiden Kreise allerdings  zu groß, zu klein oder genau richtig anfühlt ist individuell verschieden und damit eine sehr persönliche Frage, über die sich ein Austausch miteinander wirklich lohnt.

Wenn Du merkst, mir fehlt es an Verbundenheit, mir ist das Maß an Verbundenheit eigentlich viel zu wenig- dann kannst Du überlegen, was bräuchte ich, um den WIR-Raum größer werden zu lassen, um mehr Verbundenheit zu spüren. Was genau fehlt mir? Gemeinsame Interessen, und Ziele, Erfahrungen, die wir zusammen teilen? Vielleicht ist es auch die Art von tiefer Kommunikation, Deep Talk, die emotionale Nähe schafft, von der Du gerne mehr hättest? Fehlt leidenschaftlicher Sex oder mehr Unterstützung im Haushalt?

Ich bin sicher, Du kommst Deinen Bedürfnissen auf die Schliche, wenn Du anfängst danach zu forschen. Und wie wärs, wenn Du Deinen Partner oder Deine Partnerin fragst, ob sie oder sich sein Maß an Verbundenheit mit Dir anschauen möchte? Das ist echte Beziehungsarbeit und ich möchte Dir Mut dafür machen. Es lohnt sich, immer!

Herzlichst und auf Weiterhören, Deine Claudia


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