Die Sucht nach Kontrolle in Paarbeziehungen- wie Misstrauen und Eifersucht die Beziehung zerstören können und was Du dagegen tun kannst (Podcast)

Mal Hand aufs Herz- hast Du auch schon mal heimlich ins Handy Deines Partners oder Deiner Partnerin geschaut? Warst Du schon mal misstrauisch, wenn sie oder er mit Freunden ausgegangen ist? Hast Du vielleicht heimlich seine oder ihre Mails gecheckt? Ist das jetzt eine Bagatelle, eine Verletzung der Vertrauensbasis oder schon krankhaft? Die Grenzen zwischen gesundem Misstrauen und krankhafter Eifersucht in Beziehungen sind fließend und nicht selten entsteht eine Art Kontrollzwang, der die Basis der Beziehung nachhaltig zerstört.

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Misstrauen Eifersucht Kontrolle

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Misstrauen, Eifersucht und Kontrollzwang in Beziehungen- wenn die Angst, die Liebe zu verlieren dramatische Formen annimmt- und was Du dagegen tun kannst.

 

Eigentlich sollten Freiwilligkeit, Liebe und ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen die Grundlage einer gelingenden Paarbeziehung bilden. So wünschen wir uns das zumindest.

Manchmal ist das allerdings gar nicht mehr möglich, wenn zum Beispiel die gesunde Balance der Beziehung durch extreme Eifersucht und Kontrollsucht gestört ist. Mir begegnen immer wieder Paare, die in einer Atmosphäre starken Misstrauens miteinander leben, wo einer den anderen bewacht und belauert, wo die Eifersucht wie ein Vampir jede Freude aus dem Miteinander absaugt.

Dabei werden nicht selten alle Register gezogen: vom Schnüffeln im Handy des anderen, über Handy-Ortung, bis hin zum Hacken des E-Mail Accounts, dem heimlichen Hinterherspionieren und Beobachten oder dem Engagieren von Dritten. Glaub mir, ich habe in der Beratung schon alles gehört.

In jede Geste der Partnerin oder des Partners wird etwas hineingedeutet. Alles kann Anlass für Auseinandersetzungen werden: der Anruf der Kollegin, winzig kleine Verspätungen, eine kurze Nichterreichbarkeit am Handy und schon läuft die Eifersucht Amok, führt zu stundenlangen Verhören und Rechtfertigungen, eskalierenden Streits, Tränen, psychischer und manchmal auch körperlicher Gewalt.

Kontrollsucht kennt keine Grenzen der Privatsphäre. 24/7 steht der Partner oder die Partnerin im Fokus des Misstrauens. Sie oder er hat überhaupt keine Chance mehr, irgendetwas richtig zu machen. Der oder die Kontrollierende wird als absolut mächtig erlebt, der oder die Kontrollierte erlebt tiefste Hoffnungslosigkeit und Ausgeliefertsein. Es ist beinahe so, als müsste sie oder er so lange ausgeleuchtet werden, bis es keinerlei Persönlichkeitsgrenzen mehr gibt.

 

 

Vorwürfe und Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung. Es herrscht eine seltsame unausgesprochene Einigkeit darüber, dass einer der Schuldige ist, der Beweise seiner Treue bringen musss, der andere das Opfer, der ein Recht darauf hat, dauerhaft misstrauisch zu bleiben. Die Rollen sind klar verteilt und verändern sich nicht. Das macht den Teufelskreis der Eifersuchtsdynamik aus. Niemand kann diesem Druck auf Dauer gewachsen sein. Nicht selten bleibt irgendwann nur noch die dramatische Trennung.

Warum macht jemand so etwas, den geliebten Partner oder die Partnerin zwanghaft zu kontrollieren? Geht es um Macht?

 

Der Kontrollzwang, das permanente Misstrauen und die rasende Eifersucht sehen von außen aus, wie eine Demonstration absoluter Macht und Stärke, in Wahrheit ist solches Verhalten Ausdruck von großer Hilflosigkeit und von einer starken Verlustangst.

 

Der Kontrollzwang ein Versuch, das eigene brüchige Sicherheitsempfinden zu stärken. Eine eigene lebensgeschichtliche Erfahrung von unsicheren Bindungen und großer Unsicherheit ist es oft, die Menschen in den Kontrollzwang treibt. Sie versuchen dabei in der Regel unbewusst, Ihre eigene Unfähigkeit zu Vertrauen auf andere zu projizieren und sie ersatzweise beim Partner oder Partnerin zu bekämpfen.

Die Ursache der eigenen tiefen Unsicherheit wird also nach Außen gerichtet und soll dort Heilung erfahren, anstatt in sich selbst die Basis des Vertrauens zu stabilisieren. So wird dem Gegenüber ständig Untreue unterstellt, obwohl es mir in mir selbst an der Fähigkeit zu Vertrauen mangelt.

 

Doch das Sammeln von Beweisen der Untreue treibt den Teufelskreis nur weiter an und bringt eben nicht mehr Sicherheit, sondern weniger. Beide Partner leiden Höllenqualen. Viele Betroffene können Ihre Kontrollsucht allerdings, auch wenn Sie sie erkennen, oft nicht einfach sein lassen. Sie sind in ihr gefangen.

 

Kontrollsucht ist im Gegensatz zu normaler Eifersucht nichts, was aus einem Anlass heraus auftritt, es ist eher ein Grundgefühl von Unsicherheit und Angst, dass ständig latent vorhanden ist und das sich bei winzigsten Anlässen ins Absurde steigert, auch wenn kein realer Grund besteht zu der Annahme, der andere sei untreu. Manchmal wird sie auch durch einen realen Anlass losgetreten, hat dann aber latent meist schon vorher bestanden.

 

Wer unter der Sucht, Partner oder Partnerin kontrollieren zu müssen, der kennt das Gefühl das man anderen nicht vertrauen kann, schon aus seinem Leben.

 

Wer seinen Partner zwanghaft mit Eifersucht verfolgt und kontrolliert, folgt damit der eigenen Angst, die Liebe und den geliebten Menschen zu verlieren – er oder sie versteht nur nicht, dass dieser Schritt kontraproduktiv ist und mehr mit ihm selbst zu tun hat als mit dem anderen.

Deshalb ist der erste Schritt zur Veränderung auch hier die Selbsterkenntnis. Zu verstehen, woher die innere Verlustangst kommt und wie sie sich auf die Beziehung auswirkt, ist bereits der erste Schritt zur Veränderung und raus aus der Hilflosigkeit. Der Aufbau des eigenen Selbstwertes sorgt für ein stärkeres Vertrauen ins Leben und in sich selbst.

 

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Wer feststellt, dass die Eifersucht sich ins Extreme ausweitet, muss sich darüber klar werden, dass er die Freiwilligkeit des anderen braucht. Wenn man jemanden permanent bewachen muss, ist das keine Liebe. Will sich jemand einem anderen Menschen zuwenden, wird er oder sie das irgendwann tun, egal, wie sehr Du kontrollierst. „Ich lasse Dich los, weil ich Dich liebe“ ist eine Haltung, mit der man die Kontrollsucht überwinden kann. Die Macht über Deine Angst liegt bei Dir, nicht bei Deinem Partner oder Deiner Partnerin.

Wenn Du Druck machst, Partner oder Partnerin mit Vorwürfen und Kontrolle verfolgst, sorgst Du paradoxer Weise für Distanz, anstatt für Nähe. Lässt Du los, entsteht eine Sogwirkung zu Dir hin, wenn Euch wirklich etwas verbindet.

 

Die Liebe folgt dem Sog, nicht dem Druck.

 

Nimm Deinen Anteil zu Dir und sprich mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin darüber. Sag, was Du Dir wünschst, was Du brauchst um Dich wieder sicherer in der Beziehung zu fühlen und gib dann einen Vertrauensvorschuss. Das ist wahre Größe. Nur wenn sich Partner oder Partnerin freiwillig auf Dich zubewegen kann, wird mit der Zeit in Deinem Inneren Ruhe einkehren können.

Nimm daher Deine Angst zu Dir, Du hast die Macht darüber. Setz Dich vor allem damit auseinander, ob Deine überbordende Eifersucht ein Thema ist, dass Dich schon länger begleitet, oder ob sie aus einem wirklichen Anlass heraus vorübergehend auftritt. Natürlich kann es sinnvoll sein, sich dabei Unterstützung zu holen.

 

Wenn Du merkst, dass Dein Partner oder Deine Partnerin unter einem extremen Kontrollzwang leidest und Du Dich ständig im Verfolgungs-, und Entschuldigungsmodus fühlst, Angst hast Dich mit Freunden zu treffen, wenn Du ständig um Erlaubnis bittest um etwas allein tun zu können und ganz verunsichert bist, dann mach Dir klar, dass das den Rahmen einer normalen Beziehungsproblematik sprengt.

 

Sprich mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin darüber, fang an Grenzen zu setzen. Hol Dir Unterstützung, wenn das allein schwierig ist. Sprich mit Familie und Freunden. Du hilft ihr oder ihm nicht, wenn Du versuchst ständig neue Beweise Deiner Unschuld zu liefern und ihn oder sie beschwichtigst. Das verstärkt nur das Problem.

Es ist möglich, die Kontrollsucht, die krankhafte Eifersucht und das ewige Misstrauen in Beziehungen zu überwinden, aber es braucht Erkenntnis& Verständnis, ehrlichen Austausch und Veränderungsabsicht von beiden Seiten.

Das wünsch ich Dir von Herzen, Deine Claudia

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