Das „Imposter Syndrom“- hoffentlich merkt niemand, dass ich eigentlich gar nichts kann (Radiosendung)

Haben Sie schon einmal vom „Imposter Syndrom“ gehört? Menschen, die darunter leiden, plagt das Gefühl eigentlich gar nichts zu können. Vielmehr fühlen sie sich als eine Art „Darsteller“, jemand der eine Rolle spielt, der eigentlich nur so tut als ob. Mehr dazu in diesem Mini-Podcast.


Imposter syndrom

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Haben Sie schon einmal vom „Imposter Syndrom“ gehört? Menschen, die darunter leiden, plagt das Gefühl eigentlich gar nichts zu können. Vielmehr fühlen sie sich als eine Art „Darsteller“, jemand der eine Rolle spielt, der eigentlich nur so tut als ob.

„Hoffentlich merkt keiner, dass ich eigentlich gar nichts kann!“, denkt es in diesen Menschen und daraus entwickelt sich die Angst, dass ihnen irgendwann jemand auf die Schliche kommt und dann alles auffliegt.

Innere Daueranspannung ist die Folge. Besonders im Job leiden auffällig oft Frauen unter diesem „Hochstaplergefühl“, wie man das Imposter Syndrom auch nennt. Die Angst davor, in seiner eigenen gefühlten Unfähigkeit enttarnt zu werden, geht weit über die recht normalen Selbstzweifel die wir alle kennen, hinaus.

 

Dabei sind diese Menschen in der Außenwahrnehmung oft sehr kompetent, erfolgreich und entwicklungsorientiert. Innenwahrnehmung und Außenansicht gehen bei Impostern sehr weit auseinander.

 

Wie kommt das?

Menschen, die am Imposter-Syndrom leiden haben ein negatives Selbstbild in Bezug auf Ihre Fähigkeiten und Ihren Wert, dessen Wurzeln oft in der Kindheit liegen. Kinder, deren Eltern ihnen nicht genug Selbstwert vermitteln konnten, entwickeln oft die Annahme, dass sie Liebe und Anerkennung nur über Leistung erwerben können. Das verursacht Druck, begleitet von Versagensängsten.

Oder das Gegenteil ist der Fall: Kinder, denen vermittelt wurde, dass sie in allem gut sind und keinerlei Fehler machen, wurden nicht auf die reale Welt vorbereitet. Sie müssen zwangsläufig erkennen, dass auch sie scheitern und anderen unterliegen können. Beide Erfahrungen rütteln nachhaltig am Selbstwert.

Die Betroffenen halten dieses Selbstbild für die Realität und versuchen mit hohem Leistungsdruck und Anstrengung doch noch den Zustand des Genügens zu erreichen. Auf der anderen Seite lauern die permanenten Versagensängste. Diesen Widerspruch u überbrücken verbraucht Unmengen von Energie und verursachten dauerhaften Stress.

Das kann auf Dauer krank machen. Der Weg aus dem Dilemma führt über die Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwert, wobei auch eine therapeutische Unterstützung sinnvoll sein kann. Der erste Schritt ist auch in diesem Falle die Bewusstwerdung der eigenen inneren Zusammenhänge, um ein realistischeres Bild für die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu gewinnen.

Das wünsch ich Ihnen, herzlichst Ihre Claudia Bechert-Möckel


 

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