Unser Umgang mit Verantwortung und Schuldgefühlen. Sind wir wirklich für alles in unserem Leben selbst verantwortlich? (Podcast)

Warum das Loslassen von Schuldgefühlen genauso wichtig ist, wie Verantwortung zu übernehmen und wie wir ein gesundes Maß finden. In dieser Folge geht es um das Loslassen von Schuldgefühlen und die Fähigkeit, zu seinen Fehlern zu stehen. Hier hörst Du den Podcast zum Artikel auf YouTube.


Schuld loslassen verantwortung übernehmen

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Es gibt Menschen, denen fehlt die Fähigkeit, ihren eigenen Anteil an Beziehungen, Situationen, Umständen zu erkennen und oder zu übernehmen. Das hat fatale Auswirkungen für Beziehungen. Allerdings kommt es genausohäufig vor, dass Menschen viel zu viel Verantwortung übernehmen, sich schuldig fühlen und entsetzlich leiden. Sie schleppen zusätzlich die Verantwortung anderer mit sich herum, die sie sich aufladen lassen und auf sich nehmen. Was ist also gesund? Unser Umgang mit Verantwortung und Schuld- zu diesem außerordentlich wichtigen Thema hat mich eine Mail inspiriert die ich vor ein paar Tagen bekommen habe:

 

Hallo liebe Claudia,

Vor 3 Wochen hat mich eine weitere negative Erfahrung dazu gebracht, mein Leben und mein Verhalten in der Vergangenheit zu überdenken. Durch Zufall bin ich auf Spotify auf deinen Podcast gestoßen und habe rein gehört. Bereits die erste Folge hat mich dazu gebracht, mir einen Zettel zurecht zu legen und mir Notizen zu machen. Am gleichen Abend noch, habe ich beschlossen, etwas zu verändern und habe damit angefangen “aufzuräumen” und für meine Taten in der Vergangenheit Verantwortung zu übernehmen.

Es hat sich ein unglaublich befreiendes und wohltuendes Gefühl in mir ausgebreitet. Das Gefühl inneren Frieden gefunden zu haben.

Ich bin noch nicht ganz da, wo ich sein will, aber ich habe den ersten Schritt in die richtige Richtung getan.

Deswegen wollte ich dir gerne auf diesem Weg DANKE sagen. ❤️ Für deine Hilfe, mich selbst zu reflektieren, mir eigene Fehler einzugestehen, dafür gerade zu stehen und mich bei Menschen zu entschuldigen, die ich verletzt habe.

Lieben Gruß Rita


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Mich hat das sehr berührt und ich freue mich natürlich, dass Rita für sich die Bereitschaft zum Annehmen Ihres Anteils gefunden hat und dass ich Sie dabei inspirieren durfte.

Denn immer wieder treffe ich in meiner Arbeit mit Klienten auf Menschen, die jegliche Verantwortung für eine von ihnen miterschaffene Situation in Ihrer Beziehung oder in Ihrem Leben von sich wegweisen. „Mit mir hat das nichts zu tun, da kann ich nichts dafür!“, heißt es dann. „Das liegt an meinem Partner, meiner Partnerin…“, auf jeden Fall liegt die Verantwortung immer außerhalb dieser Menschen. Sie sind in einer permanenten Opferhaltung und erkennen ihren Anteil nicht.

Das erzeugt Gefühle von Ausgeliefertsein- das Leben passiert uns dann, weil wir es ja nicht beeinflussen können- so ist die Erfahrung, die die Verantwortungsvermeider machen. Ohne dass ihnen das bewusst sein muss, laden sie alles, was schwierig ist, den ganzen inneren Mist, Fehler, Gefühle, Verhalten, auf eine innere Schubkarre, und, verlassen ihr eigenes Gelände, steuern auf das Gelände des anderen zu und kippen die ganze Ladung ab. Bei Ihnen ist es dann sauber und ordentlich, da ist sozusagen aufgeräumt, im Garten des Nachbarn türmt sich der Mist meterhoch.

Und dann wird im schlimmsten Fall noch mit dem Zeigefinger gewunken und die Nase gerümpft: „ Wie kann man nur so viel Mist in seinem Garten haben, schau mal bei mir, alles schön sauber und ordentlich. Du solltest aber nun mal aufräumen, sonst stinkt es bis zu mir rüber.“

Ich muss auch ein bisschen schmunzeln bei diesem Bild und na klar, wir haben alle schon mal die Verantwortung bei anderen abgeladen, beim Partner, den Kindern, der Regierung, oder dem schlechten Wetter.

Mindestens genauso oft erlebe ich aber auch Menschen, die unter Ihren gigantischen Schuldgefühlen fast zusammenbrechen und glauben, sie seien für alle Probleme und jedes Leid ganz allein verantwortlich. Sie sind richtige Lastenesel in puncto Verantwortung.

Um in meinem Bild zu bleiben, sind das die Menschen, die ständig besorgt sind, ob denn die kleinste Unordnung in Ihrem Garten wohl nicht die Nachbarn stört und sind emsig bemüht, allen Mist abzutragen. Und kommt dann jemand vorbei mit seiner Schubkarre voll Verantwortung und Schuld, halten sie ihm schlimmstenfalls noch das Gartentor auf und schauen fassungslos zu, wie der abgeladene Mist die schönen Rabatten überflutet.

Und obwohl sie fühlen, dass das ungerecht ist- glauben sie dem Schuldvermeider, der sagt: “Hier das ist Dein Mist, den hast Du produziert.” Stattdessen schämen Sie sich, wie es in Ihrem Garten aussieht und dass sie soviel Mist verursacht haben. „Ich muss ziemlich unfähig sein, wenn es bei mir immer so aussieht.“, denkt es in Ihnen und so tragen sie ständig den Müll anderer Leute ab und verlieren ihre Freude.

Werden solche überaus schuldbewussten Menschen vom Partner verlassen, liegt es natürlich nur daran, dass sie nicht gut genug sind. Verlieren Sie den Job, haben sie natürlich alles falsch gemacht, werden sie krank, ist das konsequenter Weise ein Umstand, den sie selbst zu verantworten haben.

Die Steigerungsform dieser Haltung ist die Ansicht, dass man das Leid sogar unbewusst selbst ausgewählt oder verdient habe. Das heißt dass Schicksal, oder Karma und  hängt wie ein Damoklesschwert über den Betroffenen. Leider ist auch in der Ratgeberliteratur oder in esoterischen Ansätzen immer wieder davon die Rede, dass man alles selbst in sein Leben zieht.

Nach meinem Verständnis ist das eine außerordentlich schwierige und sogar selbstzerstörerische Haltung.

Denn so wertvoll es ist, seinen Teil an schwierigen Themen und Lebensproblemen erkennen zu wollen, weil es das einzige ist, was wir wirklich beeinflussen können- so unmöglich ist es auch, dass wir für alles und jeden die Verantwortung übernehmen.

Selbst, wenn sie es wollten- Sie können gar nicht für alles verantwortlich sein, denn wir erschaffen die Realität nicht allein, sondern zusammen mit anderen.

 

Die Wahrheit beim Thema Verantwortung liegt mal wieder in der Mitte: Wir alle sind an unserem Leben beteiligt, es geschieht uns nicht einfach. Doch wir haben nicht auf alles Einfluss, was in diesem Leben passiert.

 

Leider, muss man manchmal sagen, wenn man etwas ändern möchte, das man nicht ändern kann. Zum Glück, könnte man aber auch sagen, weil wir uns nicht für jedes Leid, das uns und anderen passiert die Schuld geben müssen.

Die Kunst liegt darin, zu unterscheiden, was an den Themen unseres Lebens tatsächlich in unserer Macht steht und sich beeinflussen lässt, und was außerhalb unserer Möglichkeiten und Verantwortung liegt und ich möchte Dir ein paar Tools an die Hand geben, mit denen Du das für Dich sortieren kannst.

 

Die Quadranten der Selbstwirksamkeit

Denke an ein für Dich ungelöstes Thema, eine schwierige Beziehungssituation oder einen Umstand in Deinem Leben, mit dem Du Dich nicht wohl fühlst.

Zeichne nun auf ein leeres Blatt eine senkrechte und eine waagerechte Linie, die sich in der Mitte kreuzen, so dass vier Felder entstehen.

In das Feld links oben schreibst Du als Überschrift: „ Was ich an diesem Thema beeinflussen kann“. In den rechten oberen Quadranten schreibst Du: „Was außerhalb meiner Macht liegt- was ich nicht beeinflussen kann“.

Links unten lautet die Überschrift: „Was ich an diesem Thema beeinflussen kann, aber nicht haben will.“ Und rechts unten: „Was außerhalb meiner Macht liegt, worüber ich aber versuche Kontrolle zu bekommen.“

Dann füllst Du die Felder aus und notierst Du zu jedem ein paar Stichpunkte. Jedes Thema hat diese vier Bereiche:

 

  • Das, was wir beeinflussen können
  • Das, was außerhalb unsere Macht liegt
  • Das, was wir beeinflussen können, aber nicht sehen wollen
  • Das, über das wir keine Macht haben, aber was wir unbedingt ändern wollen

 

Der Witz ist, dass wir unsere Kraft und Energie sehr oft in die Bereiche lenken, die außerhalb unserer Macht liegen und uns dort regelrecht verausgaben, ohne dass sich etwas verändert. Dabei übersehen wir oft, wo wir unsere Kraft stattdessen wirkungsvoll einsetzen könnten, um ins Gelingen zu kommen oder mit dem Thema umzugehen.


Ein Beispiel:

Ina ist eine selbstbestimmte, starke Person, die weiß was sie will. Männer kommen nicht so leicht an sie ran, ihr Herz öffnet sich nicht so schnell und schon gar nicht für jeden. Frank hat es geschafft, sie zu erobern und sie hat sich auf die Beziehung eingelassen. Das war wunderbar, bis Frank plötzlich und völlig unerwartet beschloss doch wieder zu Frau und Kindern zurückzukehren.

Ina fiel in ein schwarzes, dunkles Loch. Sie konnte das natürlich nicht hinnehmen, geschweige denn akzeptieren. Und mit der Macht ihrer ganzen Stärke hat sie alle Register gezogen, und um Frank „gekämpft“. Dieser Kampf sah so aus, dass Ina mit allen Mitteln versuchte, Frank davon zu überzeugen dass das keine gute Idee sei und er zu ihr zurückkehren sollte. Sie weinte, sie schrie, sie argumentierte, sie flehte- alles aussichtslos. Frank blieb bei seinem Entschluss. Eine Katastrophe.

Und Ina wurde von all dem „Kämpfen“ ganz kraftlos und leer, fast verlor sie den Boden unter den Füßen.

Beim Sortieren der Quadranten der Selbstwirksamkeit erkannte Ina für sich: Franks Verhalten lag außerhalb ihrer Macht. Sie konnte versuchen, was sie wollte- wenn er es nicht wollte, blieb sie machtlos. So schlimm das auch für sie war, was Frank tat blieb außerhalb ihrer Kontrolle.

Das einzige was Ina beeinflussen konnte, war die Art und Weise, wie sie mit der enttäuschenden Erfahrung umgehen konnte. Die Wahl darüber, welche Art von Mensch sie in dieser Situation sein wollte, die konnte niemand ihr nehmen. Sie konnte die Erfahrung nicht abwählen, trotz aller Versuche war das „Schlimmste“ passiert.

Doch und das kennen wir alle, anstatt ihre Kraft dafür zu verwenden, das zu beeinflussen auf dass Sie Zugriff hatte, arbeitete sich Ina daran ab, das zu ändern, was außerhalb ihrer Macht war. Das sind die beiden unteren Quadranten. Und das sorgte dafür, dass sie aus dem Leid und der Machtlosigkeit über lange Zeit nicht mehr herauskam.


 

Wenn wir uns das klar machen, kann diese Erkenntnis weh tun- aber die Klarheit ist auch der Ausweg und zugleich die Wanderkarte für unseren eigenen Weg zu uns zurück. Anstatt uns mit der Verantwortung auf einem falschen Gelände oder in eine falsche Richtung zu bewegen, dürfen wir nicht vergessen, wo unsere wahre Verantwortung liegt. Nämlich bei den Dingen, die wir beeinflussen können.

Ina hat es geschafft. Sie hat das unvermeidliche Akzeptieren und loslassen gelernt, auch wenn das nicht leicht war. Aber in dem Moment, als sie ihre Kraft wieder für sich einsetzte, verschwand das Gefühl von Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein nach und nach und sie gewann ihre Souveränität nach und nach zurück.

 

Die drei Gärten- meine, Deine oder unsere Verantwortung?

Diese Übung mache ich regelmäßig mit Paaren. Denn gerade in unseren Beziehungen ist die Frage des Umgangs mit Verantwortung eine wichtige Sache.

In jeder Beziehung gibt es drei Bereiche: das ICH, das DU und das WIR. Alles, was in der Beziehung passiert, lässt sich in Bezug auf Verantwortung der Zuständigkeit eines der Bereiche zuordnen. Es ist sehr hilfreich, wenn man das miteinander macht, denn es gibt sehr viele Missverständnisse dabei, das stelle ich immer wieder fest.

Oft mischen wir uns in die Dinge ein, die in die Verantwortung des Partners oder der Partnerin gehören und wollen in diesem Bereich Einfluss nehmen. Dann sind wir mit unserer Verantwortung in der falschen Richtung unterwegs. Manchmal ist es aber auch ein Zuviel an Verantwortung, die wir für das Gemeinsame, also das WIR übernehmen, so dass der andere sich bequem zurücklehnen kann.

Er oder sie übernimmt das zu wenig an Verantwortung und bemüht sich nicht genug um das Gelingen der Beziehung. Genauso ist es mit dem Thema „Schuld“. Wer hat Schuld, ist ja ein beliebtes Spiel in vielen Beziehungen. Ich spreche lieber von: wessen Verantwortung ist das und welchen Anteil haben wir. Aber auch da gibt es, die sich einen zu großen Anteil beimessen und die, die ihren Anteil nicht zu sich nehmen wollen. Fatalerweise ergänzen sich die beiden dann auf dysfunktionale Weise. Beide sind sich einig, einer ist schuld und der oder die Verantwortliche und Partner oder Partnerin kann nichts dafür.

Es lohnt sich, drei Kreise aufzuzeichnen, für das ICH, das DU und das WIR in der Beziehung und zusammen zu sortieren, wo Verantwortung die des Einzelnen ist. Dann gilt es Grenzen zu beachten und seiner Verantwortung bei sich zu bleiben. Und welche Themen betreffen uns beide und es ist wichtig, dass wir beide an dieser Stelle unserer Verantwortung für die Beziehung gerecht werden. Gibt es da Missverständnisse oder Disbalancen?

Wo übernimmt der Einzelne zuviel, oder zuwenig Verantwortung und wo läuft die Verantwortung in die falsche Richtung.

 

Die Beobachterrolle einnehmen

Die Frage nach „zuviel“, „zuwenig“ oder der „falschen Richtung“ der Verantwortung oder Schuld lässt sich übrigens für alle Lebensthemen ganz hervorragend betrachten, wenn wir in die Beobachterrolle wechseln.

Stell Dir dazu einfach vor, Du bist ein Kinozuschauer und die Situation, um die es für Dich geht läuft wie ein Film vor die ab. Du schaust als unbeteiligte Person von außen auf Dein Leben.

Was ist zuviel, was ist zuwenig und was in Sachen Verantwortung ist an der falschen Stelle (wo bin ich mit meiner Verantwortung/ gefühlten Schuld) an der falschen Stelle? Das lässt sich aus der Beobachterperspektive ganz wunderbar erkennen.

 

Den eigenen Anteil zu sich nehmen, ohne darunter zusammenzubrechen

Das ist für mich ein ganz wichtiger Aspekt. Es zeugt von Größe, wenn wir unseren Anteil an Schwierigkeiten annehmen können. So wie Rita in Ihrer Mail ist es ein Wendepunkt, wenn wir uns eingestehen: da bin ich übers Ziel hinaus geschossen, hab ich jemandem weh getan, hab ich Fehler gemacht. Ja, wir sind nicht perfekt, wir irren uns, wir haben Licht und Schatten, genau wie alle anderen Menschen.

Das zu akzeptieren bedeutet aber nicht, dass wir es nicht besser können und auch nicht, dass wir schlecht sind, weil wir uns nicht immer so verhalten, wie wir gerne wären.

So kann es sein, dass wir uns Jahre später noch schuldig fühlen für das, was wir glauben verursacht oder anderen Menschen angetan zu haben. Dann schämen wir uns für unsere Unfähigkeit, unseren Makel und fühlen uns vielleicht sogar wie ein schlechter Mensch.

Ich kann Dir sagen, ich kenn mich gut mit Schuldgefühlen aus. Sie wurden mir sozusagen schon mit der Muttermilch eingeflößt. Und natürlich hab ich viele Dinge in meinem Leben gemacht, die ich heute anders machen würde, die mir leid tun, wo ich andere verletzt habe und mich selbst. Ich habe mich gegen ein Kind entschieden, als ich sehr jung war und es war ein Fehler für mich, das weiß ich heute. Vielleicht verurteilst Du mich sogar dafür. Das kann ich verstehen.

Ich habe Menschen vor den Kopf gestoßen oder verlassen. Ich war nicht immer die perfekte Mutter, die ich gern für meinen Sohn gewesen wäre, auch wenn das meine Absicht war. Obwohl ich ihn unendlich liebe, war ich manchmal überfordert, angespannt und hab überreagiert. All das habe ich getan und auf vieles bin ich wirklich nicht stolz. Daher weiß ich auch:

 

Zum gesunden Umgang mit Schuldgefühlen gehört unbedingt die Fähigkeit, sich selbst zu vergeben, nicht nur den anderen.

 

Jeder von uns macht es immer so gut er kann. Das gilt für Dich selbst und es gilt für alle anderen. Wenn Du auf Dein Leben schaust, dann schaust Du rückwärts. Du schaust von heute aus auf damals, als Du dieses oder jenes getan hast. Und natürlich beurteilst Du aus der Sicht von heute, wo Du viel mehr weißt, das Ergebnis kennst und die Konsequenz die daraus erwuchs, die Situation ganz anders, als damals, als Du mittendrin gesteckt hast.

Wenn Du damals gewusst hättest, was Du heute weißt- dann hättest Du Dich sicherlich anders entschieden. Aber zu diesem Zeitpunkt damals, hast Du das beste getan, was Dir in diesem Moment möglich war. Das ist die Wahrheit.

Sich selbst erlauben, dass man zum Zeitpunkt X Y keine andere Möglichkeit hatte, es einfach nicht besser konnte als man es getan hat, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, sich selbst zu vergeben und Schuld und Scham so gut wie möglich loszulassen.

Es hilft niemandem, sich nachträglich runter zu machen mit dem Wissen von heute und sich zu schlagen dafür, dass man es damals nicht besser konnte. Es darf Dir leid tun, natürlich- aber akzeptiere dass Du es damals so gewählt hast und das auch das zu Dir gehört. Auch das ist, Verantwortung zu übernehmen.

Übernehmen wir dort Verantwortung für uns und andere, wo wir es können- und lassen wir davon ab, sinnlos gegen Widerstände anzurennen, die sich nicht lösen lassen. Dann wäre schon viele einfacher.

Alles Liebe, Deine Claudia

 


Wenn Du Dich eingehender mit dem Thema Vergebung für Dich und andere beschäftigen möchtest, ich habe eine ganze Podcastfolge und einen Artikel zum Thema Vergebung mit hochwirksamen Methoden veröffentlicht. Du findest den Artikel hier zum Nachlesen und zum Nachhören.

Vergeben, vergessen und verzeihen? Über den gesunden Umgang mit emotionalen Kränkungen und Schmerz- über die Kraft der selbstbestimmten Vergebung.


 


 

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