Stay hungry- warum wir das Staunen nicht verlernen und uns die Neugierde erhalten sollten (Radiosendung)

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, es müsste mal wieder irgendetwas Neues passieren in Ihrem Leben? Sie wissen bloß nicht so genau, was? Kommt es Ihnen so vor, als kennen Sie irgendwie schon alles, kann Sie nur schwer etwas in Begeisterung versetzen? Wir dürfen unser Staunen nicht verlernen, wir müssen neugierig aufs Leben bleiben, wenn wir nicht freudlos werden wollen. Mehr dazu in diesem Mini-Podcast.


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Sind Sie vielleicht manchmal gelangweilt, obwohl es Ihnen doch gut geht? Haben Sie zu allem und jedem schnell eine Meinung zur Hand oder sogar ein Urteil? Gibt es wenig, über dass Sie sich so richtig freuen können?

Falls Ihnen irgendetwas davon bekannt vorkommt, kann ich Sie trösten. Sie sind nicht allein! Obwohl wir in einer der reichsten Gesellschaften der Welt leben, oder gerade deshalb, haben viele von uns die Neugierde verloren, uns ist die Begeisterung abhanden gekommen, die Lust am Entdecken.

Wir hocken in der Komfortzone unseres Lebens, wo alles so schön gewohnt und bekannt und ebenso langweilig ist. „Weiß ich schon, kenn ich nicht, brauch ich nicht.“

 

Wissen Sie noch, als wir klein waren? Können Sie sich erinnern an den unbändigen Drang zu wachsen, zu lernen, sich auszuprobieren? An die Zeit, in der das Leben für uns aus tausenden Überraschungen und dem ständig Neuem bestand? Als es ein Abenteuer war? Wann genau haben wir eigentlich das Staunen verlernt?

Einer der Gründe hat mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun. Unser Verstand arbeitet ziemlich effektiv. Um uns eine gute Orientierung im Leben zu ermöglichen, bildet er zu jeder Erfahrung die wir machen, Meinungen, Urteile und Rückschlüsse über uns, das Leben und die anderen.

Daraus werden Lebensregeln und Vorstellungen, die Sie sich wie Karteikästen vorstellen können. „Man kann niemandem vertrauen“, steht darauf, oder „Wenn man sich einmal entschieden hat, kann man es nicht mehr ändern“.

Nur wissen wir das nicht, da das unbewusst geschieht. Bis wir ungefähr 35 sind, so haben Wissenschaftler herausgefunden, haben wir so viele innere Karteikästen angelegt, dass unser Verstand jede neue Erfahrung nur noch hinter der bereits vorgefassten Meinung über uns, die Welt und andere einsortieren muss.

Das spart Energie, aber auf diese Weise denken wir nur noch was wir glauben und glauben was wir denken. Wir lernen nichts Neues mehr, wir machen keine neuen Erfahrungen mehr, denn wir kennen alles schon…glauben wir. Und damit kommen wir an den Punkt, wo wir alles schon kennen, alles wissen und das Staunen verlieren.

Wenn wir nicht aufpassen, werden wir so satt und selbstgefällig. Anstatt hungrig aufs Leben zu sein, sind wir dann abgeklärt und freudlos.

 

Aber zum Glück lässt sich das sofort ändern. Ganz einfach in dem Sie Ihre inneren Karteikästen neu sortieren und beschriften. Überprüfen Sie Ihre vorgefassten Meinungen, werden Sie sich Ihre Vorurteile bewusst und hinterfragen Sie Ihre Lebensregeln. Ganz bewusst und immer mal wieder. Werfen Sie alten Gedankenballast über Bord.

Lassen Sie sich ganz bewusst auf Neues ein, probieren Sie was aus, was Sie noch nie getan haben, interessieren Sie sich für Themen, lesen See,  lassen Sie sich inspirieren und überraschen. Das Schöne lauert überall, wenn wir es nur sehen wollen. Bleiben Sie gespannt, auf neue Erfahrungen, das ist eine Entscheidung.

Sammeln Sie jeden Tag drei kleine Wunder, eine Blume hinter einem Stein, eine Begegnung mit einem Menschen, die Sie nicht erwartet hatten, eine Situation, die anders ausging als gedacht.

Stay hungry! Bleiben Sie neugierig auf das Leben, das wünsch ich Ihnen von Herzen. Denn es gibt noch unendlich viel für Sie zu entdecken.

Ihre Claudia Bechert- Möckel


 

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