Was wir an anderen ablehnen, weist auf unsere eigenen Fehler hin (Radiosendung)

Mal Hand aufs Herz, wer oder was regt Sie eigentlich so richtig auf? Über was an Ihrem Partner ärgern Sie sich schwarz, welchen Kollegen könnten Sie auf den Mond schießen oder welche Verhaltensweise Ihres Chefs finden Sie einfach nur unmöglich? Und welche Politiker sind für Sie absolut indiskutabel? Über wen und was wir uns ärgern, weist auf unsere eigenen Fehler und Mängel hin. Mehr dazu in diesem Mini-Podcast.


Fehler von anderen

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Es gibt immer irgendwen, der gerade auf unserer persönlichen schwarzen Liste steht, auf den wir wütend sind, den wir ablehnen oder verurteilen. Und natürlich können wir dann meckern, lästern oder auch gegen ihn oder sie ankämpfen. Nur, hilft das wirklich?

Mal ehrlich? Hat sich schon mal irgendjemand dauerhaft verändert, weil Sie es wollten? Wahrscheinlich nicht, denn Menschen verändern sich dauerhaft in der Regel nur wenn Sie es wirklich wollen, von innen, also aus sich selbst heraus. Und nicht, weil wir von außen drängen. Unser Einfluss ist begrenzt, ob und das gefällt oder nicht.

Das Einzige, was wir wirklich beeinflussen können, ist unsere eigene innere Haltung. Wir können unsere Einstellung ändern.

Anstatt uns über das Verhalten unserer Mitmenschen zu ärgern, traurig, wütend oder verletzt zu sein oder auch eingeschnappt und gekränkt, können wir uns fragen: Was hat das eigentlich mit mir zu tun? Was in mir macht, dass es mich maßlos aufregt, wenn Kollege X Y immer wieder zu spät kommt, oder was mir die Tränen in die Augen treibt, wenn mein Chef einen Tobsuchtsanfall bekommt?

Die Wahrheit ist: Was uns an anderen aufregt, ist oft genau das, was wir an uns selbst ablehnen oder was wir selbst noch nicht so gut entwickelt haben. Unsere Gefühle von Wut, Ärger und Gekränktsein weisen also auf etwas hin, dass in uns selbst ist.

Ein Beispiel? Okay?

Wenn ich mich überall nur von Egoisten umgeben sehe und mich dadurch ausgenutzt fühle, dann weist das darauf hin, dass ich mich selbst wahrscheinlich nicht gut genug für meine Bedürfnisse einsetze oder mich selbst nicht wichtig genug nehme. Deshalb regt es mich auf, wenn Menschen das im Übermaß können.

Wenn ich mich vom selbstbewussten Auftreten eines Menschen eingeschüchtert fühle und diesen für arrogant halt, dann habe ich wahrscheinlich selbst eher ein geringes Selbstbewusstsein und halte mich für ungenügend.

Oder aber ich lästere gerne und ausdauernd über die ach so große Unfähigkeit meines Kollegen, weil ich mich dann selbst für unfehlbar halten kann und das so wunderbar von meinen eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlern ablenkt.

Was uns an anderen aufregt ist oft genau das, was wir bei uns selbst nicht sehen wollen oder insgeheim an uns ablehnen, oder etwas dass wir selbst noch nicht so gut entwickelt haben.

Probieren Sie es aus, Sie werden staunen! Beobachten Sie sich selbst, was regt Sie bei anderen immer wieder auf? Ist es die Wichtigtuerei Ihres Kollegen, der sich immer wieder in den Vordergrund drängen muss? Und was hat das mit Ihnen selbst zu tun? Gehören Sie zu den Menschen, die sich selbst zu wenig zutrauen und zu wenig Raum einnehmen? Wie wäre es, wenn Sie anstatt sich über Ihren Kollegen zu ärgern, ihre eigene Fähigkeit sich zu zeigen und zu positionieren stärken? So wird der Ärger über andere zu Ihrem Selbstentwicklungspotenzial-

Das wünsch ich Ihnen, von Herzen. Ihre Claudia Bechert-Möckel

 


 

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