Wie wir in Krisenzeiten die innere Balance halten können (Radiosendung)

Wissen Sie noch, vor wenigen Wochen. Wie normal unser Leben war? Erinnern Sie sich, mit was wir uns beschäftigten? Mit unserem ganz gewöhnlichen Leben, das in wunderbar vertrauten Bahnen lief. Und nun? Wir sind aus der Normalität gefallen, zusammen mit der ganzen Gesellschaft. Die vertraute Routine unseres Lebens ist mit einem Mal dahin. Alles was vor kurzem noch sicher schien, fängt nun an zu wackeln. Unser Problem hat einen Namen „Corona“ und es beherrscht inzwischen unseren Alltag. Doch in Krisen zeigt sich, wer wir wirklich sind. Mehr dazu im neuen Mini-Podcast.


Krisen bewältigen

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Alles, was vor Corona war, scheint ewig her zu sein. Die Angst legt sich über uns alle wie ein Schleier und betrifft sogar die, die das Problem noch immer nicht richtig wahrhaben wollen. Die Ungewissheit versetzt uns in innere Anspannung, die Bilder im Fernsehen von überfüllten Krankenhäusern und sterbenden Menschen lösen Ängste aus. Zudem sind viele Menschen zu Hause, im Homeoffice. Familien hocken aufeinander. Ungewohnt ist dieses neue Leben und mitunter auch anstrengend. Wenn der Kopf zu viel Freiraum hat, produziert er gerne sorgenvolle Gedanken. Nicht wenige Menschen fürchten um Ihren Job oder Ihr Auskommen. Der Ausgang wird immer mehr eingeschränkt. Das alles kann einem vorkommen wie in einem schlechten Film.

Wie wird das weitergehen? Niemand weiß es wirklich, auch wenn bereits viel getan und Unterstützung gewährt wird. Und doch, obwohl wir das Problem nicht mehr ändern können und wir das Virus und seine Gefahren und Folgen nicht ignorieren können, haben wir immer noch einen Handlungsspielraum.

Wir können nicht die Bedrohung ändern, aber wir können beeinflussen, wie wir damit umgehen werden, welche Art von Mensch wir in dieser Krise sein wollen.

Und wir können der schleichenden Angst etwas entgegensetzen. Natürlich wird Sie nicht verschwinden, aber sie bekommt ein Gegengewicht, wenn wir mit Ihr umgehen. Und so kann es auch in Zeiten von Corona gelingen, eine Balance in seinem Leben zu finden.

Wichtig ist es vor allem, den Tag zu strukturieren, sich einen Plan zu machen, auch wenn die Arbeit gerade ruht. Nehmen Sie sich etwas vor. Schreiben Sie Ihre Aufgaben auf und haken Sie sie ab. Das gibt das gute Gefühl, etwas zu schaffen. Gehen Sie so oft wie möglich raus in die Natur. Sich zu bewegen beruhigt in angespannten Momenten ungemein und stabilisiert unsere Psyche. Zudem erwacht ja gerade der Frühling.

Nutzen Sie Ihre freie Zeit, um etwas zu tun das Sie man schon immer tun wollte. Lernen Sie eine Sprache mit einer Sprach-App, hören Sie ein Hörbuch, lesen Sie den Schmöker, der auf Ihrem Nachttisch schon Staub angesetzt hat.

Unsere Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn wir 24/7 die Nachrichten verfolgen, kommen wir in eine regelrechte Problemtrance. Uns entgeht vollkommen, dass das Leben auch noch aus anderen Themen außerhalb von Corona besteht.

Wir brauchen dringend andere Bilder, das heißt nicht etwas zu bagatellisieren, es bedeutet sich bewusst auf etwas zu konzentrieren, dass ein Gegengewicht zu unseren Ängsten und Sorgen bildet.

Schwere Krisen bringen immer auch große Kräfte hervor.

Helfen Sie anderen. Haben Sie ein offenes Ohr für die Nöte anderer, sprechen Sie jemandem Mut zu, schenken Sie einem anderen Menschen ein Lächeln oder sagen Sie bewusst einmal Danke. Ein wunderbares Mittel gegen die eigenen Ängste. Spielen Sie mit Kindern.

Denken Sie am Abend bewusst an drei Situationen, die heute gut für Sie waren, denken sie an etwas dass Sie gefreut hat, jemanden der nett zu Ihnen war oder an eine Inspiration. Vielleicht ist ihnen ja auch etwas besonders gut gelungen. Wenn Sie sich vor dem Schlafengehen mit etwas beschäftigen, für das Sie dankbar sind, nimmt Ihr Unterbewusstsein das auf und stimmt Sie innerlich auf einen angenehmen Zustand ein.

Und das wünsch ich Ihnen. Herzlichst, Ihre Claudia Bechert. Nachhören können Sie den Podcast hier.


 

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